Abstract |
Der Wandel der politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu Beginn der 1990er Jahre markierte in Albanien den Beginn einer höchst turbulenten Transformationsphase. Migration war zu kommunistischer Zeit teilweise unterbunden und streng reglementiert. Nach dem Ende des diktatorischen Regimes setzte eine enorme Mobilisierung der Bevölkerung ein. Sie fand in einem massenhaften Exodus ins benachbarte Ausland, aber auch in der Depopulation peripherer Regionen, der Tendenzen einer Hyperurbanisierung in der albanischen Hauptstadtregion gegenüberstehen, ihren Ausdruck. |